Homopathie Zrni

Grenzen einer homöopathischen Behandlung

Notfall- und intensivmedizinische Massnahmen, chirurgische Eingriffe oder die Zuführung von lebenswichtigen Medikamenten (z.B. Insulin) können nicht durch eine homöopathische Therapie ersetzt werden, wohl aber kann eine begleitende homöopathische Behandlung allgemein die Gesundheit stärken.

Körperliche oder geistige Behinderung sind in der Regel nicht heilbar, aber auch hier lassen sich in einer homöopathischen Behandlung Fortschritte erzielen. So werden die Patienten beispielsweise weniger anfällig für akute Erkrankungen, oder unangenehme Begleiterscheinungen wie Durchfall oder Verstopfung können reguliert werden. Dies gilt auch für angeborene Erkrankungen, bei denen der Organismus nicht in der Lage ist, sich selbst zu heilen.

Krankheiten, die bereits zu starken Gewebsveränderungen oder zum Verlust von Organgewebe geführt haben, sind eigentlich nicht heilbar. Eine Besserung der mit der Grundkrankheit verbundenen Beschwerden kann dennoch möglich sein.

Bei einer äusserst starken Schwächung des Organismus und damit dessen Reaktionsfähigkeit kann statt einer echten Heilung häufig nur noch eine Linderung der Beschwerden mit Hilfe homöopathischer Arzneimittel erreicht werden.

Bei Endzuständen (z.B. Krebs) kann die Homöopathie als Ergänzung zur Schulmedizin eingesetzt werden, indem sie die Lebensqualität steigern kann (Linderung von Ängsten, Schmerzen und weiteren Begleitsymptomen).