Homopathie Zrni

Einige Fallbeispiele

Akute Erkrankungen

Eine Patientin hat eine virale Infektionskrankheit mit starker Erkältung, Bronchitis und massiven Schmerzen in der Brust bei jeder Einatmung und Bewegung. Mit Schmerzmitteln lassen sich diese Schmerzen nur kurzzeitig eindämmen. Mit dem geeigneten homöopathischen Mittel verschwinden die massiven Brustschmerzen, weitere schulmedizinische Medikamente sind nicht nötig. Die Bronchitis bessert sich und die Patientin ist nach einigen Tagen Schonung wieder gesund.

Ein Patient hat einen Magen-Darm-Virus mit starkem Erbrechen und Durchfall. Mit dem geeigneten homöopathischen Mittel nimmt die Häufigkeit des Erbrechens und des Durchfalls ab und verschwindet bald ganz.

Grundsätzlich ist zu akuten Krankheiten zu sagen, dass diese mit grosser Wahrscheinlichkeit auch von selbst ausheilen. Deshalb ist es nicht immer eindeutig zu sagen, ob tatsächlich das homöopathische Mittel die Besserung bewirkt hat, oder ob die Besserung gerade zu diesem Zeitpunkt auch ohne homöopathische Behandlung eingetreten wäre. Aber es ist immer wieder verblüffend, wie plötzlich mit dem geeigneten homöopathischen Mittel eine Veränderung eintreten kann. Auch bei den folgenden Beispielen kann man die Frage stellen, ob diese Besserung auch "zufällig" d.h. unabhängig von der homöopathischen Behandlung eingetreten wäre, oder ob es sich um eine reine Placebowirkung handelt. Dass ich dies für eher unwahrscheinlich halte, können Sie hier nachlesen.

Befindensstörungen, wiederkehrende Beschwerden und chronische Erkrankungen

Ein 8 Monate altes Kind leidet unter Bauchschmerzen, starken Blähungen und Durchfall und Verstopfung im Wechsel. Mit dem geeigneten homöopathischen Mittel reguliert sich die Verdauung in kurzer Zeit, der Stuhlgang normalisiert sich, Bauchschmerzen und Blähungen verschwinden.

Ein 3 jähriges Kind leidet mehrmals pro Jahr unter Erkältungskrankheiten, die fast immer in eine heftige Mittelohrentzündung münden. Mit dem geeigneten Mittel, das im Laufe der Monate einige Male wiederholt wird, nimmt die Häufigkeit der Erkältungskrankheiten ab und sie münden immer seltener in Mittelohrentzündungen. Nach einem Jahr Behandlung hat das Kind zwar immer noch hin und wieder eine Erkältungskrankheit, Mittelohrentzündungen treten aber nicht mehr auf und das Kind ist allgemein robuster.

Ein Patient mit einer chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung ist immer wieder von akuten Schüben mit massiven Schmerzen wie "1000 brennende Messer, die auf mich einstechen" geplagt. Er hat massiv an Gewicht verloren, muss beim Essen ausgesprochen vorsichtig sein, um keinen akuten Schub auszulösen, und hat kaum mehr Energie, regelmässig zu arbeiten. Mit der Einnahme des geeigneten homöopathischen Mittels spürt der Patient sofort eine Energiezunahme, in den folgenden Monaten nimmt die Häufigkeit und die Intensität der akuten Schübe ab. Der Patient nimmt an Gewicht zu. Nach ca. 1.5 Jahren Behandlung ist der Patient weitgehend beschwerdefrei.

Ein 4 jähriges Kind hat starke Ängste und ist extrem schüchtern. Es traut sich nicht, ohne seine Mutter auch nur für kurze Zeit bei Verwandten, Freunden oder in der Spielgruppe zu bleiben. Auch am Spielplatz bleibt es immer in der Nähe der Mutter und knüpft kaum Kontakte zu anderen Kindern. Mit dem geeigneten homöopathischen Mittel nehmen die Ängste ab, das Kind wird offener. Mit der Zeit wird es mutiger, es bleibt auch zunehmend zuerst für kurze Zeit dann auch länger bei Verwandten, Freunden und in der Spielgruppe. Am Spielplatz gelingt es dem Kind immer mehr, Kontakte zu anderen Kindern zu knüpfen und mit diesen in Beziehung zu treten. Es bleibt auch weiterhin eher ein zurückhaltendes Kind, aber es kommt besser mit den Herausforderungen des kindlichen Alltags zurecht.

Anmerkung: Homöopathische Mittel verändern nicht den Charakter, aber sie können helfen, extreme Ausprägungen wie z.B. in diesem Fall extreme Schüchternheit und grosse Ängstlichkeit oder wie im folgenden Beispiel starke Unruhe, grosse Gereiztheit, starke Wutanfälle mit Beissen und Schlagen abzuschwächen und so die Psyche wieder vermehrt ins Gleichgewicht zu bringen.

Ein 7 jähriges Kind mit der Diagnose ADHS kommt wegen extremer Unruhe und Konzentrationsschwierigkeiten in die Behandlung. Auf Zurechtweisungen reagiert es mit grosser Gereiztheit und starken Wutanfällen. Mit dem geeigneten homöopathischen Mittel nimmt mit der Zeit die Unruhe ab und die Konzentrationsfähigkeit nimmt zu. Mit Zurechtweisungen kommt das Kind zunehmend besser zurecht und die Häufigkeit wie auch die Heftigkeit der Wutanfälle nehmen ab.

Bei einer Frau mit einer bipolaren Störung werden trotz psychiatrischer und medikamentöser Behandlung die Phasen der Depression immer länger und unerträglicher, die Phasen, in denen sich die Patientin nach eigener Aussage wohl fühlt, immer kürzer. Die Patientin erträgt das Leben kaum mehr. Bei dieser Patientin konnte erst nach rund einem Jahr ein Mittel gefunden werden, das eine Wirkung erzielen konnte. Zwei Jahre nach Beginn der Behandlung geht es der Patientin besser. Die Phasen der Depression sind kürzer geworden und besser erträglich, die guten Phasen haben sich wieder deutlich verlängert. Das Leben ist für die Patientin wieder lebenswerter.

Das folgende Beispiel stammt aus dem Buch "Die homöopathische Behandlung und Heilung von Krebs und metastasierter Tumore". Eine Zusammenfassung dieses Falles wurde 2007 in der Zeitschrift des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte abgedruckt. Sie finden diesen Artikel hier.

Eine 47 jährige Patientin kommt nach einer Operation des 2. Rezedivtumors der Brust in die Clinica Santa Croce zur Behandlung, da man nach der Operation 17 Lungenmetastasen in beiden Lungen festgestellt hatte. Eine 4 Monate vor der Operation begonnene Chemotherapie konnte weder das Wachstum der Tumore noch der Metastasen hemmen. Die Patientin leidet u.a. unter Schwäche, Durchfall, unverdautem Stuhl, unter einem ziehenden bohrenden Schmerz am Brustbein sowie grosser Atemnot ausgelöst durch die Lungenmetastasen. Aufgrund der Gesamtheit der Symptome erhielt die Patientin zuerst ein homöopathisches Mittel in Q-Potenzen, das keinen Einfluss auf die Symptome der Patientin hatte, aber neue Symptome hervorbrachte. Diese wiesen auf ein anderes Mittel hin. Unter der Gabe dieses Mittels besserten sich die Beschwerden der Patientin deutlich. 2 Monate nach Beginn der homöopathischen Behandlung ergab eine Kontrolluntersuchung, dass die Metastasen nicht mehr gewachsen waren. Die Patientin war enttäuscht. Sie hatte einen Rückgang erwartet, weil sie sich insgesamt so viel besser fühlte. Rund 6 Monate später ist die Patientin beschwerdefrei. Eine erneute Untersuchung der Lunge ergab, dass zwei Tumore um die Hälfte kleiner geworden sind. 15 Monate später - die Patientin nahm weiterhin regelmässig das homöopathische Mittel ein - sind alle 17 Metastasen verschwunden. Die Patientin ist voller Vitalität und hat keinerlei Beschwerden mehr.