Homopathie Zrni

Materia Medica Werke

Materia Medica ist eines der wichtigsten Instrumente in der Homöopathie. Darin werden, wie zuvor ausgeführt, alle Ergebnisse der Arzneimittelprüfungen aufgelistet. Sie beinhalten somit komplette Sammlungen aller Symptome. Meist werden alle Prüfungssymptome eins zu eins übernommen. Zum Teil enthalten diese Werke auch Ergänzungen durch klinische Erfahrung. Klinische Praxis ist unter anderem auch deshalb wichtig, weil es Symptome gibt, die ein Arzneimittel innerhalb einer Arzneimittelprüfung deutlich hervorbringt, die das Mittel aber in der Praxis nie heilt. Andererseits gibt es eine ganze Reihe von Symptomen, die das Arzneimittelbild nie in der Prüfung hervorbringt, welche das Mittel aber in der Praxis gut und regelmässig zu heilen vermag. In sekundären Materia Medica Werken werden bereinigte Arzneimittelbilder aufgeführt. Die Autoren versuchen, die wesentlichen Punkte aus der reinen Arzneimittellehre zu übernehmen und zusammenzufassen. Beispiel: Armin Seideneder (2008). Heilmittelarchiv - Homöopathische Materia Medica. Narayana-Verlag. Tertiäre Materia Medica Werke sind meist Zusammenfassungen von Leitsymptomen, d.h. Zusammenfassungen der wichtigsten Symptome der einzelnen Arzneimittel, zum Teil ergänzt mit persönlichen Erfahrungen des jeweiligen Autors. Beispiele sind: Roger Morrison (1997). Handbuch der homöopathischen Leitsymptome und Bestätigungssymptome. Frans Vermeulen (2006). Neue Synoptische Materia Medica. Band 1, erweitert. George Vithoulkas (2007). Essenzen homöopathischer Arzneimittel.