Homopathie Zrni

Kosten/Krankenkasse

Mein Stundenansatz beträgt 132 Fr. Dieser Tarif gilt für Konsultationen, Bearbeitung sowie telefonische Beratung.

Erstanamnese: Erwachsene 1.5 bis ca. 3.5 Stunden. Kinder 1 bis ca. 2 Stunden. Bearbeitung: 30 Minuten bis ca. 2 Stunden.

Folgekonsultationen: 20 Minuten bis ca. 60 Minuten zuzüglich Bearbeitung

Die Folgekonsultationen finden zu Beginn der Behandlung nach ca. 2 bis 6 Wochen statt, im weiteren Verlauf der Behandlung ca. alle 4 bis 8 Wochen bis eine deutliche Besserung eingetreten ist, danach nach Bedarf.

Anamnese bei akuten Erkrankungen: 15 Minuten bis ca. 60 Minuten zuzüglich Bearbeitung

In Ausnahmefällen und je nach Komplexität der Krankengeschichte können Erstanamnese, Folgekonsultationen sowie Anamnesen bei akuten Erkrankungen und die jeweiligen Bearbeitungen auch länger dauern. Es ist mir ein Anliegen, meine Patienten umfassend zu begleiten und mir ein detailliertes Bild der jeweiligen Krankensituation zu verschaffen.

Homöopathische Mittel: Je nach Potenz und Zubereitung zwischen Fr. 5.00 und Fr. 40.

 

Krankenkassen

Wenn Sie eine Zusatzversicherung für Komplementärmedizin haben, übernehmen die meisten Krankenkassen 50 bis 90% der Behandlungskosten. Bitte klären Sie mit Ihrer Kasse ab, wie hoch die Beteiligung an der homöopathischen Behandlung sein wird.

Meine Beratungen sind vom EMR (ErfahrungsMedizinische Register) und von der ASCA (Stiftung zur Anerkennung und Entwicklung der Alternativ- und Komplementärmedizin) anerkannt. Hier finden Sie die Auflistung der Krankenkassen, die die EMR-Registrierung akzeptieren, und hier eine Auflistung der Krankenkassen, welche bei der ASCA angeschlossen sind. Sollte Ihre Krankenkasse nicht bei den aufgelisteten Krankenkassen sein, wenden Sie sich bitte an mich. Ich kann in diesem Fall abklären, ob meine Leistungen von Ihrer Krankenkasse übernommen werden.

Wenn Sie bei Ihrer Krankenkasse ein Hausarztmodell gewählt haben, benötigen Sie zur Kostenübernahme eine Überweisung Ihres Hausarztes.

Einige Fallbeispiele

Akute Erkrankungen

Eine Patientin hat eine virale Infektionskrankheit mit starker Erkältung, Bronchitis und massiven Schmerzen in der Brust bei jeder Einatmung und Bewegung. Mit Schmerzmitteln lassen sich diese Schmerzen nur kurzzeitig eindämmen. Mit dem geeigneten homöopathischen Mittel verschwinden die massiven Brustschmerzen, weitere schulmedizinische Medikamente sind nicht nötig. Die Bronchitis bessert sich und die Patientin ist nach einigen Tagen Schonung wieder gesund.

Ein Patient hat einen Magen-Darm-Virus mit starkem Erbrechen und Durchfall. Mit dem geeigneten homöopathischen Mittel nimmt die Häufigkeit des Erbrechens und des Durchfalls ab und verschwindet bald ganz.

Grundsätzlich ist zu akuten Krankheiten zu sagen, dass diese mit grosser Wahrscheinlichkeit auch von selbst ausheilen. Deshalb ist es nicht immer eindeutig zu sagen, ob tatsächlich das homöopathische Mittel die Besserung bewirkt hat, oder ob die Besserung gerade zu diesem Zeitpunkt auch ohne homöopathische Behandlung eingetreten wäre. Aber es ist immer wieder verblüffend, wie plötzlich mit dem geeigneten homöopathischen Mittel eine Veränderung eintreten kann. Auch bei den folgenden Beispielen kann man die Frage stellen, ob diese Besserung auch "zufällig" d.h. unabhängig von der homöopathischen Behandlung eingetreten wäre, oder ob es sich um eine reine Placebowirkung handelt. Dass ich dies für eher unwahrscheinlich halte, können Sie hier nachlesen.

Befindensstörungen, wiederkehrende Beschwerden und chronische Erkrankungen

Ein 8 Monate altes Kind leidet unter Bauchschmerzen, starken Blähungen und Durchfall und Verstopfung im Wechsel. Mit dem geeigneten homöopathischen Mittel reguliert sich die Verdauung in kurzer Zeit, der Stuhlgang normalisiert sich, Bauchschmerzen und Blähungen verschwinden.

Ein 3 jähriges Kind leidet mehrmals pro Jahr unter Erkältungskrankheiten, die fast immer in eine heftige Mittelohrentzündung münden. Mit dem geeigneten Mittel, das im Laufe der Monate einige Male wiederholt wird, nimmt die Häufigkeit der Erkältungskrankheiten ab und sie münden immer seltener in Mittelohrentzündungen. Nach einem Jahr Behandlung hat das Kind zwar immer noch hin und wieder eine Erkältungskrankheit, Mittelohrentzündungen treten aber nicht mehr auf und das Kind ist allgemein robuster.

Ein Patient mit einer chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung ist immer wieder von akuten Schüben mit massiven Schmerzen wie "1000 brennende Messer, die auf mich einstechen" geplagt. Er hat massiv an Gewicht verloren, muss beim Essen ausgesprochen vorsichtig sein, um keinen akuten Schub auszulösen, und hat kaum mehr Energie, regelmässig zu arbeiten. Mit der Einnahme des geeigneten homöopathischen Mittels spürt der Patient sofort eine Energiezunahme, in den folgenden Monaten nimmt die Häufigkeit und die Intensität der akuten Schübe ab. Der Patient nimmt an Gewicht zu. Nach ca. 1.5 Jahren Behandlung ist der Patient weitgehend beschwerdefrei.

Ein 4 jähriges Kind hat starke Ängste und ist extrem schüchtern. Es traut sich nicht, ohne seine Mutter auch nur für kurze Zeit bei Verwandten, Freunden oder in der Spielgruppe zu bleiben. Auch am Spielplatz bleibt es immer in der Nähe der Mutter und knüpft kaum Kontakte zu anderen Kindern. Mit dem geeigneten homöopathischen Mittel nehmen die Ängste ab, das Kind wird offener. Mit der Zeit wird es mutiger, es bleibt auch zunehmend zuerst für kurze Zeit dann auch länger bei Verwandten, Freunden und in der Spielgruppe. Am Spielplatz gelingt es dem Kind immer mehr, Kontakte zu anderen Kindern zu knüpfen und mit diesen in Beziehung zu treten. Es bleibt auch weiterhin eher ein zurückhaltendes Kind, aber es kommt besser mit den Herausforderungen des kindlichen Alltags zurecht.

Anmerkung: Homöopathische Mittel verändern nicht den Charakter, aber sie können helfen, extreme Ausprägungen wie z.B. in diesem Fall extreme Schüchternheit und grosse Ängstlichkeit oder wie im folgenden Beispiel starke Unruhe, grosse Gereiztheit, starke Wutanfälle mit Beissen und Schlagen abzuschwächen und so die Psyche wieder vermehrt ins Gleichgewicht zu bringen.

Ein 7 jähriges Kind mit der Diagnose ADHS kommt wegen extremer Unruhe und Konzentrationsschwierigkeiten in die Behandlung. Auf Zurechtweisungen reagiert es mit grosser Gereiztheit und starken Wutanfällen. Mit dem geeigneten homöopathischen Mittel nimmt mit der Zeit die Unruhe ab und die Konzentrationsfähigkeit nimmt zu. Mit Zurechtweisungen kommt das Kind zunehmend besser zurecht und die Häufigkeit wie auch die Heftigkeit der Wutanfälle nehmen ab.

Bei einer Frau mit einer bipolaren Störung werden trotz psychiatrischer und medikamentöser Behandlung die Phasen der Depression immer länger und unerträglicher, die Phasen, in denen sich die Patientin nach eigener Aussage wohl fühlt, immer kürzer. Die Patientin erträgt das Leben kaum mehr. Bei dieser Patientin konnte erst nach rund einem Jahr ein Mittel gefunden werden, das eine Wirkung erzielen konnte. Zwei Jahre nach Beginn der Behandlung geht es der Patientin besser. Die Phasen der Depression sind kürzer geworden und besser erträglich, die guten Phasen haben sich wieder deutlich verlängert. Das Leben ist für die Patientin wieder lebenswerter.

Das folgende Beispiel stammt aus dem Buch "Die homöopathische Behandlung und Heilung von Krebs und metastasierter Tumore". Eine Zusammenfassung dieses Falles wurde 2007 in der Zeitschrift des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte abgedruckt. Sie finden diesen Artikel hier.

Eine 47 jährige Patientin kommt nach einer Operation des 2. Rezedivtumors der Brust in die Clinica Santa Croce zur Behandlung, da man nach der Operation 17 Lungenmetastasen in beiden Lungen festgestellt hatte. Eine 4 Monate vor der Operation begonnene Chemotherapie konnte weder das Wachstum der Tumore noch der Metastasen hemmen. Die Patientin leidet u.a. unter Schwäche, Durchfall, unverdautem Stuhl, unter einem ziehenden bohrenden Schmerz am Brustbein sowie grosser Atemnot ausgelöst durch die Lungenmetastasen. Aufgrund der Gesamtheit der Symptome erhielt die Patientin zuerst ein homöopathisches Mittel in Q-Potenzen, das keinen Einfluss auf die Symptome der Patientin hatte, aber neue Symptome hervorbrachte. Diese wiesen auf ein anderes Mittel hin. Unter der Gabe dieses Mittels besserten sich die Beschwerden der Patientin deutlich. 2 Monate nach Beginn der homöopathischen Behandlung ergab eine Kontrolluntersuchung, dass die Metastasen nicht mehr gewachsen waren. Die Patientin war enttäuscht. Sie hatte einen Rückgang erwartet, weil sie sich insgesamt so viel besser fühlte. Rund 6 Monate später ist die Patientin beschwerdefrei. Eine erneute Untersuchung der Lunge ergab, dass zwei Tumore um die Hälfte kleiner geworden sind. 15 Monate später - die Patientin nahm weiterhin regelmässig das homöopathische Mittel ein - sind alle 17 Metastasen verschwunden. Die Patientin ist voller Vitalität und hat keinerlei Beschwerden mehr.

Erfolgsaussichten

Erfolgsaussichten bei akuten Krankheiten und Verletzungen

Bei akuten Erkrankungen und Verletzungen sind die Erfolgsaussichten einer homöopathischen Behandlung meist gut!

Es ist zwar nicht immer nötig, akute Krankheiten homöopathisch zu behandeln. Bei leichteren Erkrankungen und Verletzungen sind häufig Allgemeinmassnahmen wie Schonung, Erholung und eine schonende Ernährung ausreichend.

Bei schwereren akuten Erkrankungen und Verletzungen kann eine homöopathische Begleitung sehr wertvoll sein. Bei starken Schmerzen, heftigen Verletzungen und weiteren Unannehmlichkeiten wie z.B. häufiges Erbrechen und Durchfall kann eine homöopathische Behandlung diese Beschwerden lindern und die Gesundheit fördern. Erfahrungen und Untersuchungen zeigen, dass mit dem geeigneten homöopathischen Mittel Krankheiten schneller ausheilen, dass weniger schulmedizinische Medikamente wie z.B. Schmerzmittel benötigt werden und das Rückfallrisiko geringer ist.

Bei sehr schweren akuten Erkrankungen muss auch ein Arzt oder eine Ärztin einbezogen werden.

Erfolgsaussichten bei wiederkehrenden Beschwerden und chronischen Krankheiten

Die Stärke der Homöopathie liegt in der Behandlung von wiederkehrenden Beschwerden und chronischen Erkrankungen. Bei akuten Krankheiten kann eine homöopathische Behandlung sehr angenehm sein, weil - wie zuvor ausgeführt - Beschwerden gelindert werden können und Krankheiten schneller ausheilen. Bei akuten Krankheiten kann der Organismus die Erkrankung in der Regel aber auch aus eigener Kraft überwinden. Bei wiederkehrenden Beschwerden und chronischen Erkrankungen gelingt dies dem Organismus dagegen häufig nicht. Hier kann eine homöopathische Behandlung eine wirkungsvolle Unterstützung sein, den Organismus wieder ins Gleichgewicht zu bringen und die Gesundheit zu fördern.

Erfahrungen in der Homöopathie zeigen, dass bei wiederkehrenden Beschwerden und chronischen Erkrankungen bei rund zwei Drittel der Patienten die Gesundheit positiv beeinflusst werden kann: Bei einem Teil dieser Patienten kann die homöopathische Behandlung sogar zu einer Beschwerdefreiheit führen - dies nicht nur bei einfachen, unkomplizierten Beschwerden und Erkrankungen sondern auch bei schweren Erkrankungen (vgl. z.B. das Fallbeispiel der Patientin mit dem Brusttumor). Bei einem weiteren Teil führt die Behandlung zu einer Linderung der Beschwerden und einer Besserung des allgemeinen Gesundheitszustandes.

Bei dem dritten Teil bringt die Behandlung leider keine Veränderung oder wird vorzeitig abgebrochen.

Ob in einem konkreten Fall eine homöopathische Behandlung eine Besserung bewirken kann, lässt sich leider meist nicht im Voraus beantworten. Erst der Behandlungsprozess und die Reaktion der Patienten auf die homöopathischen Mittel können dies zeigen. Da im Mittel bei rund 2/3 der Patienten eine Besserung erzielt werden kann, stehen die Chancen relativ gut. Weshalb bei rund 1/3 der Patienten keine Veränderung eintritt, ist leider häufig nicht bekannt und sollte in Zukunft besser erforscht werden.

 

Es lassen sich einige Faktoren festhalten, die einen Einfluss auf eine erfolgreiche Behandlung haben:

  • Ist es möglich, die Krankengeschichte so genau und gründlich zu erfassen und zu verstehen, dass eine ausreichende Anzahl von verwertbaren Symptomen und Merkmalen gefunden wird?

Eine der wichtigsten Grundlagen der Homöopathie ist das Ähnlichkeitsprinzip: Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt, das heisst eine Krankheit kann mit demjenigen homöopathischen Mittel geheilt werden, das bei einem gesunden Menschen solche Symptome erzeugt unter denen der Kranke leidet. Für die Wahl eines geeigneten homöopathischen Mittels ist daher eine ausreichende Anzahl von verwertbaren Symptomen und Merkmalen nötig. Bei den meisten Menschen lassen sich genügend Symptome und Merkmale finden. Häufig reicht es jedoch nicht aus, alle diese Symptome und Merkmale zu verwenden, sondern es muss wirklich das Wesentliche, das Zentrale des Falles erfasst werden. Häufig gelingt dies bereits nach dem ersten Gespräch (vgl. Ablauf der Behandlung bei chronischen Erkrankungen), manchmal sind aber auch mehrere Behandlungstermine nötig, bis ich eine Ahnung vom Zentralen, vom Wesentlichen der Krankengeschichte entwickeln kann.

  • Gelingt es, aufgrund der gefundenen Symptome ein geeignetes homöopathisches Arzneimittel zu finden?

Unser Arzneischatz ist mit rund 3000 Mittel ausgesprochen gross. Die Wahl eines geeigneten Mittels kann deshalb durchaus eine Herausforderung darstellen. In machen Fällen führt z.B. die Gesamtheit der Symptome zu einem geeigneten Mittel, in anderen Fällen eine Auswahl von wahlanzeigenden Symptomen, in einem dritten Fall wiederum weist ein einzelnes spezifisches Symptom auf ein Mittel hin, das die Heilung voranbringen kann. Welcher dieser Wege der geeignete ist, lässt sich meist nicht im Voraus sagen. Zu Beginn der Behandlung entscheide ich mich für einen Weg, und erst die Reaktion des Patienten/der Patientin auf das Mittel zeigt, ob es der geeignete Weg ist, oder ob ein anderer Weg besser wäre. Leider lässt sich diese Reaktion in der Regel nicht sofort nach der Mittelgabe erkennen. Meist sind 2 bis 8 Wochen nötig (manchmal auch mehr), um abschätzen zu können, ob es sich um ein geeignetes Mittel handelt, oder ob ein anderes Mittel besser wäre.

Dementsprechend zeit-, gesprächs- und damit auch kostenintensiv kann es sein, ein geeignetes Mittel zu finden. Deshalb sollte man einer homöopathischen Behandlung mindestens ein halbes Jahr eine Chance geben. Häufig tritt eine Besserung bereits mit dem 1. Mittel ein, manchmal wird eine Besserung aber erst nach dem 2., 3., 4. oder x. Mitteil erkennbar. Diese Besserung tritt übrigens häufig nicht von einem auf den anderen Tag ein, sondern in kleinen, in einigen Fällen auch in sehr kleinen Schritten, und ist für die Patienten manchmal nicht einfach zu erkennen. Deshalb ist die Begleitung durch eine Homöopathin/einen Homöopathen wichtig.

  • Welche Krankengeschichte bringt ein Patient mit? Wie lange dauert die Krankengeschichte bereits an? Wie ist die familiäre Vorbelastung? Wie ist die Reaktionsfähigkeit und Ansprechbarkeit auf eine homöopathische Behandlung d.h. wie gut lassen sich die Selbstheilungskräfte durch homöopathische Mittel aktivieren?

Erfahrungen zeigen, dass Kinder in der Regel sehr gut auf homöopathische Mittel ansprechen, Erwachsene immer noch gut. Dies hängt u.a. auch damit zusammen, dass die Krankengeschichte bei immer wiederkehrenden Beschwerden und chronischen Erkrankungen bei Kindern in der Regel viel kürzer ist als bei Erwachsenen. Aus diesem Grund ist es auch sehr wertvoll, bereits im Kindesalter mit einer homöopathischen Behandlung zu beginnen, da die Wahrscheinlichkeit, dass sich chronische Erkrankungen entwickeln können, damit verringert wird.

  • Wie fortgeschritten ist die Krankheit?

Je schwächer ein Organismus ist, umso weniger Kraft hat er, spezifische Symptome zu produzieren und umso schwieriger kann es sein, ein geeignetes Mittel zu finden. Aber auch bei fortgeschrittenen Erkrankungen lassen sich häufig einige wenige Symptome finden, die auf ein bestimmtes Mittel hinweisen.

  • Inwieweit ist ein Patient bereit, sich auf den Prozess einer homöopathischen Behandlung einzulassen?

Die homöopathische Behandlung einer chronischen Erkrankung benötigt in der Regel Zeit, Geduld und die Bereitschaft des Patienten, seine Krankheitsphänomene und weitere körperliche und psychische Merkmale wahrzunehmen und möglichst offen und authentisch zu schildern. Zudem kann die Behandlung gerade zu Beginn bei Erwachsenen zeit- und damit auch kostenintensiv sein, weil die Erstanamnese bei Patienten mit komplexen Krankengeschichten oder bei Patienten, die ihre Beschwerden sehr differenziert beschreiben können, zeitintensiv sein kann (vgl. Ablauf der Behandlung und Kosten). In der Folge ist eine homöopathische Behandlung in der Regel aber weniger zeit- und kostenintensiv als so manche andere Therapiemethode, da Folgetermine im Mittel nur alle 4 Wochen stattfinden, nach Eintreten einer Besserung in noch grösseren Abständen.

Bei welchen Erkrankungen kann Homöopathie nun unterstützend wirken? Hier finden Sie eine Liste, in der mögliche Indikationen für eine homöopathische Behandlung aufgeführt sind.

Grenzen einer homöopathischen Behandlung

Notfall- und intensivmedizinische Massnahmen, chirurgische Eingriffe oder die Zuführung von lebenswichtigen Medikamenten (z.B. Insulin) können nicht durch eine homöopathische Therapie ersetzt werden, wohl aber kann eine begleitende homöopathische Behandlung allgemein die Gesundheit stärken.

Körperliche oder geistige Behinderung sind in der Regel nicht heilbar, aber auch hier lassen sich in einer homöopathischen Behandlung Fortschritte erzielen. So werden die Patienten beispielsweise weniger anfällig für akute Erkrankungen, oder unangenehme Begleiterscheinungen wie Durchfall oder Verstopfung können reguliert werden. Dies gilt auch für angeborene Erkrankungen, bei denen der Organismus nicht in der Lage ist, sich selbst zu heilen.

Krankheiten, die bereits zu starken Gewebsveränderungen oder zum Verlust von Organgewebe geführt haben, sind eigentlich nicht heilbar. Eine Besserung der mit der Grundkrankheit verbundenen Beschwerden kann dennoch möglich sein.

Bei einer äusserst starken Schwächung des Organismus und damit dessen Reaktionsfähigkeit kann statt einer echten Heilung häufig nur noch eine Linderung der Beschwerden mit Hilfe homöopathischer Arzneimittel erreicht werden.

Bei Endzuständen (z.B. Krebs) kann die Homöopathie als Ergänzung zur Schulmedizin eingesetzt werden, indem sie die Lebensqualität steigern kann (Linderung von Ängsten, Schmerzen und weiteren Begleitsymptomen).